Karate-Ferienaktion für „Tschernobyl-Kinder“!

Seit 22 Jahren verbringen jedes Jahr einige weißrussische Kinder ihre Ferien in der Kirchengemeinde Horneburg. Durch den Reaktorunfall von Tschernobyl ist die Region im südlichen Weißrussland stark verseucht. Die Kinder verbringen hier einen Erholungs- und Erlebnisurlaub, der in ihrer Heimat so für sie nicht möglich ist. Während ihres vierwöchigen Aufenthalts werden sie von einer Deutschlehrerin aus Gomel unterrichtet und betreut.

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Neben einigen Ausflügen nach Hamburg und Cuxhaven, steht bei den Kindern auch ein Selbstverteidigungskurs auf dem Programm. Einen Vormittag lang üben die Kinder, sich aus verschiedenen Situationen zu befreien. Hebel, Tritte, Schläge und die laute Stimme werden geübt. Bei der Verständigung hilft die Dolmetscherin, ansonsten sprechen wir „karatisch“ … mit Händen und Füßen!

Achtung: Ferientrainingszeiten!

Während der Sommerferien ändern sich einige Trainingszeiten.

Kinder-Karate

Jungen und Mädchen gemeinsam: Freitag, 16.30 – 17.30 Uhr

Jugend-Karate

Dienstag und Freitag, jeweils 19.30 – 20.30 Uhr

 

 

Sommer, Sonne, Strand und … Karate!

Karate-Europameister Michael Gehre (6. Dan) auf Föhr.

Nun war es bereits der zweite Insellehrgang, den wir mit einer relativ großen Gruppe unseres Dojos auf Föhr besuchten. Einige verbanden sogar den Lehrgang mit einem Kurzurlaub, so dass wir uns ausgeruht und entspannt auf das Karatetraining am Wochenende vorbereiten konnten.

Im ersten Training am Freitag Abend ließ Michael vor allem Fußtritte üben, bei besonderer Beachtung des Schwerpunktes und der Kraftentwicklung.

Am Samstag stand dann die erste Trainingseinheit ganz im Zeichen des Tzuki. Alle Graduierungen, egal ob Weiß- oder Schwarzgurt, konzentrierten sich nur auf die korrekte Ausführung dieser Technik. Neben vielen kleinen Tipps und Hinweisen, die unser Karate verbesserten, wurde aber auch eines ganz deutlich erkennbar: „einseitiges Training“ kann so vielseitig und spannend sein.

Nach dem gemeinsamen Training übten die Karateka der Oberstufe Kumite, danach trainierte dann die Unterstufe. Den Lehrgangsabschluss bildete die Kata Bassai-Dai. Hierbei achteten wir besonders auf den richtigen Einsatz der Hüfte. Durch das konsequente Verlagern des Schwerpunktes gab es beim Vorgehen kein „zurück“, diese Festung wurde gestürmt!

Ein besonderes Highlight war wieder einmal die separate Trainingseinheit für die Kinder. Durch einfache, aber kindgerechte und ideenreiche Methoden, schaffte es Michael immer wieder, die Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren für das Karate zu begeistern.

1. JKA-Karate Lehrgang im Dokan Karate-Dojo Altes Land

Back DSC_0080to the roots! So kann man es wohl bezeichnen. Meine ersten Karateschritte machte ich vor zwanzig Jahren in der Tora Karateschule in Flensburg. Um so mehr freute ich mich darüber, dass bei unserem ersten offiziellen JKA-Lehrgang am 24. April 2016 meine Senseis Klaus und Monica Peters (beide 5. Dan) aus Flensburg zu uns ins Alte Land kamen, um nun auch meinen Schülern Karate zu unterrichten. Bei fast weihnachtlichem Wetter trainierten sie etwa fünfzig Karateka in drei unterschiedlichen Leistungsgruppen.

 

IMG_0609 IMG_0604Das Kindertraining leiteten die beiden Senseis gemeinsam und schafften es, mit viel Geduld und Einfühlvermögen, den Kinder die verschiedenen Techniken aber auch die Freude am Karate zu vermitteln.

Die älteren Karate-Übenden trainierten dann bei Klaus diverse Kumiteformen und -techniken, während Monica in ihren Unterrichtseinheiten Kata üben ließ. In der Unterstufe stand die Kata Heian Godan auf dem Programm, die Oberstufe übte die Kanku-Sho.

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Gerade hier trieben uns die ständigen Wiederholungen der beiden Sprünge den Schweiß auf die Stirn.

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Zwischen den Einheiten gab es immer wieder Zeit für Gespräche und so manche Anekdote aus „Tora-Zeiten“.

Glücklich war ich besonders über die Hilfe und Unterstützung von so manchen Karatekas, Freunden und Familienangehörigen, ohne die der Lehrgang nicht so ein toller Erfolg geworden wäre. An alle einen herzlichen Dank. OSS!